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"Rheinische Hebe" aus dem Kunstgussmuseum Lauchhammer, 2009

Wenn das keine Einladung zum fröhlichen Trinken ist! 2009 eröffnete das Kunstgussmuseum Lauchhammer für seine berühmte Modellsammlung ein neues Schaudepot. Fast 3000 Modelle aus über 200 Jahren Geschichte des Kunstgusses sind versammelt. In der neuen Ausstellung ist auch das hübsche Schankmädchen zu sehen. Diese „Rheinische Hebe“ hatte Karl Garbers, ein Freund Barlachs, 1895/1896 in Paris geschaffen. Gedacht war sie als Modell für eine Bronzefigur im Hamburger Ratsweinkeller. In der griechischen Sage bedient die junge Hebe die olympischen Götter. In Hamburg stand sie an einem Treppenaufgang und stieß mit den Gästen auf „Hamburgs Wohlergehen!“ an. So stand es in goldenen Buchstaben auf ihrem Krug. Für die Serienfertigung wäre das Modell wohl zu filigran und aufwändig zu gießen gewesen. Selbst die langen Zöpfe mussten zunächst einzeln gefertigt und später montiert werden. So blieb die kleine „Hebe“ wahrscheinlich ein Einzelstück.