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Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR

Das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR ist das Museum für die Alltagsgeschichte und Alltagskultur im Osten Deutschlands. 1993 gegründet, dokumentiert es die lebensweltlichen Dimensionen der Geschichte der DDR, die Sicherung der Alltagskultur zum Zweck der Bildung und Forschung, der Anschauung und der Kommunikation zwischen Ost- und Westdeutschen, zwischen den Generationen und Kulturen.

Mit dem Ende der DDR verschwanden die Objekte des Alltags aus privaten Haushalten, Betrieben und öffentlichen Einrichtungen, aus der alltäglichen Nutzung. Die materielle Kultur der DDR ist heute fast vollständig verschwunden.

Das Dokumentationszentrum Alltagskultur sammelt und sichert diese Belege für die Kultur-, Sozial- und Alltagsgeschichte. Mit den Objekten verknüpfen sich Erfahrungen vom alltäglichen Leben in der ostdeutschen Teilgesellschaft, die, wie die materiellen Hinterlassenschaften selbst, Teil des sozialen Gedächtnisses sind.

Die Sammlungen umfassen heute etwa 100 000 Objekte aus allen Bereichen der Alltagskultur. Sie sind überwiegend aus Schenkungen aus der Bevölkerung hervorgegangen. Eine Fachbibliothek ist öffentlich zugänglich und umfasst Publikationen aus der DDR und neuere Literatur. Das Dokumentationszentrum zeigt regelmäßig Ausstellungen auf einer Fläche von 400 Quadratmetern.

Adresse

Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR
Erich-Weinert-Allee 3
15890 Eisenhüttenstadt

Telefon: (033 64) 417 355
Fax: (033 64) 418 947

info(at)alltagskultur-ddr.de

www.alltagskultur-ddr.de

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag, Feiertage:
11–17 Uhr

(außer Heiligabend, Silvester, Neujahr, Karfreitag, Himmelfahrt, Oster- und Pfingstmontag)

 

Eintrittspreise

Erwachsene

4,00 €

Ermäßigt

2,00 €

 

Gruppen

40,00 €

bis 20 Personen

Schulen,
Bildungsträger


1 € p.P.

 

Kinder bis 7 Jahre frei