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Schloss und Park Caputh

Das älteste erhaltene Schloss in der Potsdamer Kulturlandschaft geht auf ein Landhaus zurück, das der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620 – 1688) seiner zweiten Gemahlin Dorothea (1636 – 1689) zum Geschenk machte. Sie ließ es zu einem repräsentativen frühbarocken Sommerschloss ausbauen.
Nach dem Tod der Kurfürstin wurde Caputh ein bevorzugter Aufenthaltsort des Kurfürsten Friedrich III. (1657 – 1713), der sich 1701 als Friedrich I. zum ersten König in Preußen krönte.

In fast allen Räumen haben sich die historischen Deckengestaltungen mit Gemälden und Stuckaturen erhalten. Die heute hier präsentierten Ausstattungstücke wie Lackmöbel, Porzellane, Skulpturen und Gemälde dokumentieren die höfische Kunstentfaltung und fürstliche Wohnkultur um 1700. Eine Bereicherung erfuhr das Schloss mit der Einrichtung des Fliesensaales durch den „Soldatenkönig“ Friedrich Wilhelm I. Im 18. Jahrhundert wurde das Gebäude verpachtet und später an August von Thümen (1757 – 1826) verkauft.
Ab 1947 diente es als Berufsschule. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg übernahm das Baudenkmal 1995, um es nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten 1998 als Museumsschloss zu öffnen.
Der ehemals barocke Garten erhielt Anfang des 19. Jahrhunderts in Anlehnung an einen Plan des Gartenkünstlers Peter Joseph Lenné eine landschaftliche Gestaltung.

Adresse

Schloss Caputh
Straße der Einheit 2
14548 Caputh

Telefon: (033 209) 703 45
www.spsg.de

Öffnungszeiten

Mai bis Oktober
Dienstag bis Sonntag:
10–18 Uhr
letzter Einlass 17.30 Uhr

November bis April
Samstag, Sonntag, Feiertage
10–17 Uhr
letzter Einlass 16.30 Uhr

Eintrittspreise

Sommersaison
mit Führung


5,00 €

ermäßigt

4,00 €

 

Sommersaison
ohne Führung


4,00 €

ermäßigt

3,00 €

 

Wintersaison
nur mit Führung


4,00 €

ermäßigt

3,00 €