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11 Museen präsentieren - Metropolen in der Provinz

Ein Verbundprojekt anlässlich des Kulturland-Jahres 2008 "Provinz und Metropole"

Im Schatten der expandierenden Großstadt Berlin erlebten im Laufe des 19. Jahrhunderts brandenburgische Städte und Regionen enorme Entwicklungsschübe. Unter dem Einfluss der Metropole wandelte sich das Land. Einige Städte und Regionen erlangten dabei eine ökonomische Bedeutung, die den provokant selbstbewussten Titel des diesjährigen Verbundprojektes des Museumsverbandes rechtfertigt.

Für die Entwicklung der Provinz war aber nicht nur der wirtschaftliche Bedarf an Gütern und Arbeitskräften die treibende Kraft. Der selbstbewusste Landadel mit seinem Anspruch, Teil der vornehmen Gesellschaft zu sein, der beginnende Tourismus, der Wunsch nach einem geruhsamen Leben auf dem Lande jenseits des hektischen Stadtlebens, all das prägte nicht weniger die brandenburgische Provinz und diese Prägung wirkte in die Stadt zurück.

Das diesjährige Verbundprojekt des Museumsverbandes spürt den offenen ebenso wie den verborgenen Verbindungen von Metropole und Provinz nach. Wie wird aus einer Provinzstadt eine Industriemetropole? Welche kulturelle Wirkung hat die Großstadt auf das Umland und welche Bedeutung deren „Provinzialität" für die Metropolenbürger? Was sah und suchte der Großstädter in der Provinz und welche Vorteile zog der Provinzler aus der Nähe zur Metropole? Wie prägte die Stadt das Land, und vor allem, wie prägte das Land die Stadt?

Zehn brandenburgische Museen haben sich die Aufgabe gestellt, in Einzelausstellungen diesen Wechselwirkungen nachzuspüren. Sie erzählen individuelle Geschichten von Städten, Regionen, Menschen und Waren im Spannungsfeld zwischen Provinz und Metropole, zwischen Weltstadt und Provinzmetropole.

"Kornfelder bei Finow", 56 x 76 cm, 2006 von Evelyn Eichinger

Gleichsam als Prolog zeigt das Museum Neuruppin mit der Ausstellung „Land-Stadt-Land – Die Kunstsammlung des RBB" künstlerische Blicke auf Berlin und Brandenburg. Wie sehen bildende Künstler die Provinz? Was halten sie an der Metropole für darstellungswert? Bilder von Landschaften zwischen romantischer Verklärung und Naturdarstellung, städtische Szenen von der Stilisierung des städtischen Lebens, bis zur Darstellung sozialer Realitäten: Die ganze Breite künstlerischer Ansätze findet sich in der Kunstsammlung des Rundfunks Berlin-Brandenburg. Hervorgegangen aus den Sammlungen des SFB und des ORB, bildet sie ein facettenreiches Spektrum von Ansichten aus Stadt und Land voller Kontraste und Spannungen. Erstmals wird die Kunstsammlung des RBB nun in Neuruppin der Öffentlichkeit präsentiert. Ein Muss für Kunst- und Brandenburgliebhaber. Hier kann man der Faszination nachspüren, die die brandenburgische Landschaft auf Künstler ausgeübt hat.

Auf dem Land

Nicht nur Künstler haben schon früh die Provinz für sich entdeckt. Landgüter dienten Teilen der vornehmen großstädtischen Gesellschaft als wirtschaftliche Einnahmequelle und darüber hinaus als Refugium, um dem Treiben und den Verpflichtungen der Großstadt zu entgehen. Dabei nutzten die Gutsbesitzer nicht nur diesen Vorteil des ländlichen Lebens, sondern prägten gleichzeitig die Verhältnisse vor Ort und nahmen Einfluss auf die Entwicklung der Dörfer und Landschaften.

Friedrich Wilhelm Graf von Redern, um 1875

In Glambeck widmet der dortige Verein Denkmale Glambeck e.V. der für das politische und kulturelle Leben Preußens bedeutsamen Person des Friedrich Wilhelm Graf von Redern eine Ausstellung. Als Generalintendant der Königlichen Schauspiele oblag ihm u.a. die Verantwortlichkeit für das Berliner Schauspielhaus am Gendarmenmarkt und die Königliche Oper Unter den Linden. In seinem von Karl Friedrich Schinkel umgebauten Stadtpalais Unter den Linden 1 traf sich die vornehme Gesellschaft der Stadt. Sein Palais zählte zu den bedeutendsten Orten des gesellschaftlichen Lebens Berlins. Hier war er der Mann von Welt, der geschickt seine Rolle im kulturellen und politischen Leben Berlins spielte.

Sein erworbenes Vermögen investierte der Graf in Grundbesitz. 1862 erwarb er das Gut Glambeck und wurde Patronatsherr der Glambecker Kirche. Der Rolle des Grafen zwischen Berlin und der Mark wird in einer Ausstellung im Taubenturm gedacht.

 

 

 

 

Einblicke in das Leben der vornehmen Gesellschaft auf dem Lande gewährt die Ausstellung im Schloss Wolfshagen. Das Gut Wolfshagen, heute eines der bedeutentsten barocken Schlossbauten der Prignitz, war fast 800 Jahre im Besitz der märkischen Adelsfamilie Gans Edle Herren zu Putlitz und als Landgut nicht nur von wirtschaftlicher Bedeutung für die Region. Landgüter wie Wolfshagen bildeten den kulturellen und gesellschaftlichen Mittelpunkt des adeligen Landlebens, nicht ohne in die Metropole hinein zu wirken. Die meiste Zeit des Jahres verbrachten die Familien auf dem Gut, sofern nicht berufliche Karrieren einen gelegentlichen Aufenthalt in der Stadt erforderten. In den Sommerferien kamen Verwandte und Bekannte aus der Großstadt hinaus aufs Gut und belebten die ländliche Idylle. Andererseits zog der Landadel im Winter gern in die Stadt, wo sich die kalte Jahreszeit besser ertragen ließ. Hier konnte man an den gesellschaftlichen Ereignissen teilhaben, Opern und Theater besuchen, Kontakte pflegen und mit einem gewissen Luxus den Winter überstehen. Mit zahlreicher Fotos, Dokumenten, Gemälden, Porzellanen, Silber und Tafelwäsche dokumentiert die Wolfshagener Ausstellung eindrucksvoll das Leben des Prignitzer Landadels und die Fluktuation der "Gesellschaft" zwischen Stadt und Land.

Handelsmetropolen in der Provinz

Im Zuge der Industrialisierung entwickelte sich Berlin zur Metropole. Der Bedarf der Stadt an Nahrungsmitteln, aber auch an Baustoffen und industriellen Produkten stieg rapide an. Berlin selbst wurde mit zahlreichen Großbetrieben zur Industriemetropole, aber auch einzelne Regionen Brandenburgs profitierten von der Entwicklung der Stadt. Die Erschließung des Umlandes durch die Eisenbahn ermöglichte der produzierenden Provinz den Absatz ihrer Produkte in weit entfernte Regionen. Drei bedeutende Brandenburger Industriemuseen haben sich dieses Themas angenommen und betrachten unter verschiedenen Blickwinkeln die lokale Entwicklung, aber ebenso die Notwendigkeiten, um als „Metropole" in der Provinz Bestand zu haben.

Glasfontäne im Kristallpalast der Weltausstellung in London. Photo: Philip Henry Delamotte, 1851.

Mit der Ausstellung „Das Glas der Weltausstellungen" richtet die Baruther Glashütte ihren Blick weit über Berlin hinaus. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts hatte sich die Glashütte eine marktführende Position bei der Fertigung von Lampenschirmen aus Milchglas erarbeitet. War auch hier zunächst Berlin bevorzugter Absatzmarkt, richteten die Baruther Glashersteller schon bald ihren Blick auf andere Metropolen der Welt. Auf den großen Weltausstellungen des 19. Jahrhunderts in London, Paris und Wien stellte die Glashütte ihre Produkte der Weltöffentlichkeit vor und wurde mehrfach für ihre Fabrikate ausgezeichnet. Die Erfolge wirkten natürlich in die Baruther Provinz zurück. Einerseits entstanden neue Arbeiterhäuser und moderne Funktionsgebäude und sicherten so die expandierende Produktion, andererseits prägte der Geschmack der Großstädter die Produktion selbst. Stil und Moden der Metropolen schlugen sich in den Produkten der „provinziellen" Glashütten nieder und machten ihre Produkte auf einem weltweiten Markt konkurrenzfähig. Das Museum Baruther Glashütte zeigt repräsentative Gläser des Historismus.

Treppenaufgang Buchdruckerhaus, Berlin, gebrannt in der Ofenfabrik R. Blumenfeld AG, Velten

Velten galt bereits um 1900 angesichts ihrer reichen Tonvorkommen und der fast vierzig Ofenfabriken als der bekannteste Kachelofenort Deutschlands. Von hier aus wurden allein nach Berlin in nur einem Jahr 100 000 Kachelöfen geliefert. Die Ausstellung "In der Provinz gebrannt, in der Metropole verbaut" des Ofen- und Keramikmuseums Velten richtet jedoch sein Augenmerk nicht auf die Öfen, sondern auf baugebundene Keramik der Veltener Fabriken. Architekten wie Alfred Grenander, Bruno Taut, Max Paul und Hans Poelzig entwarfen keramischen Bauschmuck für ihre städtischen Auftraggeber und ließen diesen in Velten herstellen. Hier, in der Provinz, wo man auf Erfahrungen in Formgebung, Glasur- und Brenntechnik aufbauen konnte, wurde nun Keramik in höchster Qualität hergestellt, um damit Rathäuser, Schulen, U-Bahnhöfe, und Geschäftshäuser in den Metropolen ein würdiges und oft auch modernes Kleid anzupassen. Der Einsatz Veltener Keramik war dabei keineswegs nur auf Berlin beschränkt. Baukeramik aus Veltener Fabriken findet sich ebenso an Bauten in Lübeck, Rostock, Hannover, Leipzig und Hamburg wieder, darunter an für die Architekturgeschichte so bedeutenden Gebäuden wie dem Hamburger „Chilehaus" und dem U-Bahnhof Omonia–Platz in Athen.

Hänsel-Echo, Hausmitteilungen der Hänsel & Co. A.-G. in Forst (Lausitz), Heft 22, Herbst und Winter 1937/1938

Weitreichende Handelsbeziehungen unterhielten auch die Textilfabriken der Stadt Forst. Hier, ganz im Südosten Brandenburgs, lag eines der größten deutschen Zentren der Textilproduktion. Die industrielle Blütezeit erlangte Forst in den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Eine besondere Herausforderung in dieser Zeit stellte das flexible Reagieren auf Modeströmungen und den Geschmackswandel der großstädtischen Absatzmärkte dar, was den Forstern auch lange Zeit gut gelang. Aber wie erschloss man sich diese Absatzmärkte? Welche Produkte wurden wie angeboten und wie prägten die Modeströmungen der Metropolen die Produktion der „provinziellen Industriemetropole"? Diesen und anderen Fragen widmet sich das Textilmuseum Forst in seiner Ausstellung und hat darauf interessante Antworten gefunden.

Die Metropole überschreibt die Provinz

Unmittelbar prägte das Militär die Provinz und hier besonders das Gebiet des heutigen Landkreises Teltow-Fläming. Mit der Militärgeschichte dieses südlich von Berlin gelegenen Landkreises befasst sich das Museum des Teltow in Wünsdorf.

Zossen, Postkarte um 1914

Die enorme Entwicklung nach der Reichsgründung 1871 führte zu einer Verlagerung einer Vielzahl von Truppenteilen, Stäben und Versuchseinrichtungen nach Jüterbog, Kummersdorf und Wünsdorf. In kürzester Zeit entstanden militärische Planstädte, Ausbildungs- und Forschungszentren. Handwerk, Gewerbe und Gastronomie reagierten und entwickelten sich unter den neuen Bedingungen. Unter dem Einfluss des Militärs wandelte sich entlang der Militäreisenbahn von Berlin-Schöneberg nach Jüterbog eine ganze Region und das über mehr als ein Jahrhundert hinweg. Erst nach der Vereinigung der beiden deutsche Staaten wurden die mittlerweile russischen Militärstandorte aufgegeben. Heute sind daher Konzepte für eine nicht militärische Nachnutzung der Anlagen gefragt. Auch das thematisiert die Ausstellung.

Seebad Wandlitz, 20er Jahre

Die Bahn spielte auch im Norden Berlins eine entscheidende Rolle bei der Veränderung des provinziellen Umlandes. Wandlitz ist ein Musterbeispiel für die durch die Bahn forcierte Entwicklung eines Ortes von der Landwirtschaft hin zum Naherholungsgebiet und zur idyllischen Wohnstadt für Reiche und Mächtige vor den Toren der Metropole. „Wandlitz im Zug der Zeit" heißt die Ausstellung des Agrarmuseums Wandlitz, die der wechselseitigen Beeinflussung von Großstadt und unmittelbarem Umland nachspürt. Von der rasanten Entwicklung der Landwirtschaft im Sog der Stadt, bis hin zum „Datschenboom" reicht das Spektrum der Themen und bietet mannigfaltige Einblicke in die komplexen Beziehungen eines Ortes im Speckgürtel der Metropole Berlin.

Theodor Fontane, 1890, Foto: J.C. Schaarwächter

Die Provinz wird neu entdeckt

Was wäre die Mark Brandenburg ohne Theodor Fontane? Diese Frage stellte sich das Museum Neuruppin. Antworten liefert die Ausstellung „Auf Fontanes Spuren - Fontane und der Tourismus" mit der das Museum Fontanes Blick auf die Provinz folgt und Erstaunliches zu Tage bringt. Als weitgereister Metropolenbürger betrachtete Fontane die Provinz aus einem touristischen Blickwinkel und entwarf mit seinen Beschreibungen ein Bild der Mark, das noch heute wirkt. Ungeachtet der politischen Umbrüche des 20. Jahrhunderts bildeten sie die Basis für die Entwicklung Brandenburgs zum beliebten Reiseland. Fontane kannte aber nicht nur das Ruppiner Land, sondern auch das Museum Neuruppin sehr genau und beschrieb in seinen „Wanderungen" einzelne Sammlungsstücke. Auch dies thematisiert die Ausstellung und so kann der Besucher der Ausstellung gleichsam mit Fontane das Museum durchschreiten und sehen, was Fontane sah und bewunderte.

Zur Sauregurkenzeit in Lübbenau, Holzstich nach einer Zeichnung von Franz Müller-Münster, um 1900

Der Tourismus spielt auch am anderen Ende Brandenburgs bis heute eine bedeutende Rolle. Als Ausflugsgebiet für gestresste Großstädter erlangte der Spreewald mit seinem einmaligen Landschaftsbild schon früh Bedeutung für die Großstadt. Bereits 1882 gab es erste organisierte Spreewaldfahrten für die Berliner. Heute hat sich der Spreewald bis weit über die Region hinaus zum attraktiven Urlaubsziel gewandelt. Mit der Ausstellung „Meerrettich oder Kaviar? Der Spreewald und Berlin" begibt sich das Museum Lübben auf die Suche nach den Anfängen des Tourismus und beschreibt das Auf und Ab einer touristischen Region unter den sich wandelnden politischen Verhältnissen und in seinen Bezügen zur Großstadt Berlin. Über das entwickelte Verkehrssystem, den Aufbau einer leistungsfähigen Infrastruktur und die Präsenz der Urlaubsregion in der Hauptstadt reicht die Darstellung bis zur touristischen Indienststellung der sorbischen (wendischen) Kultur.

Die Beziehungen Berlins zum Spreewald blieben jedoch keine einseitigen und nicht nur auf den Tourismus begrenzt. Das wachsende Bürgertum der Großstadt entwickelte im 19. Jahrhundert einen Bedarf an Dienstpersonal, der nicht mehr aus der Stadt heraus gedeckt werden konnte.

Luise Kornemann aus Tauer, als Kindermädchen in Berlin um 1910

Das Wendische Museum Cottbus widmet unter dem Titel „Nach Berlin! Spreewälder Ammen und Kindermädchen in der Großstadt" diesem Themenkomplex seine Sonderausstellung. Einmal für die Großstadt entdeckt, bildeten die „Spreewälder Ammen" in ihren traditionellen Trachten bis zum I. Weltkrieg einen alltäglichen Anblick im Stadtbild Berlins. Hier galten sie als besonders fleißig, rechtschaffen und genügsam. Mit ihrem Lohn unterstützten sie häufig ihre Familien in der Heimat und prägten so auch den Spreewald und seine Entwicklung.

Den Epilog des Verbundprojektes bildet ein künstlerisches Projekt im öffentlichen Raum. Der Wunsch des Kulturland-Konzeptes „Provinz und Metropole" nach Provokation manifestiert sich im Lügenmuseum Gantikow. Hier entsteht der Zentralfriedhof: letzte Ruhestätte für Investruinen. Bildende Künstler setzen sich öffentlich mit dem Thema auseinander und tragen gescheiterte „Projekte" mit einem Augenzwinkern zu Grabe.

Auftaktveranstaltung am 2.September 2007, Bahnhof Wusterhausen (Lügenmuseum Gantikow)
 

Museum Neuruppin

Land – Stadt – Land. Blicke auf Berlin und Brandenburg
Die Kunstsammlung des rbb

August-Bebel-Straße 14-15, 16816 Neuruppin, Tel. (03391) 458060
5.Mai bis 6. Juli 2008
Eröffnung: 4. Mai, 11.00 Uhr
Di. bis Fr. 12.00 bis 17.00 Uhr, Sa. Und So. 11.00 – 17.00 Uhr

und

Auf Fontanes Spuren. Fontane und der Tourismus
August-Bebel-Straße 14-15, 16816 Neuruppin, Tel. (03391) 458060
21. Juli bis 23. November 2008
Eröffnung: 20.Juli.2008
Di. bis Fr. 12.00 bis 17.00 Uhr, Sa. Und So. 11.00 – 17.00 Uhr

Denkmale Glambeck e.V.

„Unter drei Königen“ – Friedrich Wilhelm Graf von Redern in Berlin und in der Mark
Wolletzer Weg 1, 16247 Friedrichswalde OT Glambeck, (033361) 70265 (Die Ausstellung befindet sich im Taubenturm)
Dauerausstellung
Eröffnung: 5.Oktober 2008 14:00 Uhr
geöffnet täglich 10.00 bis 18.00 Uhr

Schloss Wolfshagen

Die vornehme Gesellschaft reist: Zur Sommerfrische auf das Landgut, zur Ballsaison in die Stadt.
Schlossmuseum Wolfshagen, Putlitzer Straße 16, 19348 Wolfshagen, (038789) 61063
25.August 2008 bis 31.12.2008
Eröffnung:24.August 2008, 14.00 Uhr
April bis September: Di. bis So. 11.00-17.00 Uhr
Oktober bis März: Mi. bis So. 11.00 bis 16.00 Uhr

Baruther Glashütte

Das Glas der Weltausstellungen: Konsumkultur und Geschmackswandel im 19.  Jahrhundert
Hüttenweg 20, 15837 Baruth OT Glashütte, (033704) 980914
4.Oktober 2008 bis 1. Juni 2009
Eröffnung: 3.Oktober 2008, 15 Uhr
April bis Oktober: Di. bis So. 10.00 bis 18.00 Uhr
November bis März: Di. bis So. 10.00 bis 16.00 Uhr

Ofen- und Keramikmuseum Velten

In der Provinz gebrannt, in der Metropole verbaut. Baugebundene Keramik aus Velten 
Wilhelmstr. 32, 16727 Velten, (03304) 31760
6. Juli 2008 bis 12.Oktober 2008
Eröffnung: 15. Juli, 14:00 Uhr mit Museumsfest
Di. bis Fr. 11.00 bis 17.00 Uhr, Sa. und So. 13.00 – 17.00 Uhr

Brandenburgisches Textilmuseum Forst

Forster Tuche für moderne Menschen. Handelsbeziehungen der Textilindustrie in den 1920er und 1930er Jahren.
Sorauer Str. 37, 03149 Forst, Tel. (03562) 97356
27.September 2008 bis 11. Januar 2009
Eröffnung: 26. September 2008, 18.30 Uhr
Di. bis Do. 10.00 bis 17.00 Uhr, Fr. bis So. 14.00 bis 17.00 Uhr

Museum des Teltow

Von der Pickelhaube zur Pilotka. Militärgeschichte im Landkreis Teltow-Fläming
Schulstraße 15, 15806 Zossen, Ortsteil Wünsdorf, Tel. 033702-66900
22. September bis 14. Dezember 2008
Eröffnung: 21. September 2008, 14 Uhr
Fr. bis So. 13.00 bis 16.00 Uhr, und nach Vereinbarung)

Agrarmuseum Wandlitz

Wandlitz im Zug der Zeit: Von der Landwirtschaft zur Naherholung
Breitscheidstr. 22, 16348 Wandlitz, (033397)21558
8. November 2008 bis 11. Dezember 2008
Eröffnung: 7. November 2008, 13 Uhr im Rathaus Wandlitzsee
April bis Oktober: Di. bis So. 10.00 bis 17.00 Uhr
November bis März: Di. bis Fr. 10.00 bis 17.00 Uhr

Stadt- und Regionalmuseum Lübben

Meerrettich oder Kaviar? Der Spreewald und Berlin
Museum Schloss Lübben, Ernst-von-Houwald-Damm 14, 15907 Lübben, Tel. (03546) 187478
11.Juli bis 31.Oktober 2008
Eröffnung: 10. Juli 2008, 16:30 Uhr
April bis Oktober: Di. bis So. 10.00 bis 17.00 Uhr
November bis März: Mi. bis Fr. 10.00 bis 16.00 Uhr, Sa. und So. 13.00 bis 17.00 Uhr

Wendisches Museum Cottbus

Nach Berlin! Spreewäder Ammen und Kindermädchen in der Großstadt
Mühlenstr.12, 03046 Cottbus
18.Oktober 2008  bis 22.Februar 2009
Eröffnung: 17.Oktober 2008, 19.00 Uhr
Di.-Fr. 8.30 bis 18.00 Uhr, Sa. und So. 14.00 bis 18.00 Uhr

Lügenmuseum Gantikow

Zentralfriedhof: Letzte Ruhestätte für Investruinen
Am Anger 1, 16866 Kyritz (OT Gantikow)
Fon: (033971) 54782
7. Juni bis 11. Oktober 2008
täglich 11 bis 17 Uhr, Eröffnung: 7. Juni 19.00 Uhr