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Stadtgeschichtliches Museum Templin

Im Jahr 2004 entstand die Idee, das Prenzlauer Tor, bislang Uckermärkisches Volkskundemuseum, als Gesamtensemble in seinem historischen Erscheinungsbild wieder erlebbar zu machen.
Vor dem Umbau waren Vortor, Zwinger und Waldemarsgang mit Trennwänden kleinteilig untergliedert, die Torbögen auf der Feldseite des Vortores sowie die Öffnungen des Kreuzganges zum Teil zugemauert.
Im Zuge des Umbaus ab 2010 sind störende Ein- und Umbauten entfernt, das historische Gemäuer freigelegt worden. Wände, Fenster, Türen, Decken und Fußböden wurden nach historischem Vorbild saniert oder mit zeitgemäßen Bauteilen ergänzt.
Neue Stahl-Glas-Elemente im Bereich der alten Torbögen gestatten heute den Blick durch die geschichtsträchtige Toranlage, von der Feldseite (Vortor) bis zur Stadtseite (Torturm) und laden Gäste und Besucher ein, Templiner Stadtgeschichte hautnah zu erleben.
Eine Konzeption zur Neueinrichtung des Museums für Stadtgeschichte Templin ist erarbeitet worden und ein neues Ausstellungsdesign wurde entwickelt.
Der Sammlungsbestand ist neu geordnet, um dem Besucher Orts-, Regional- und Museumsgeschichte nahe zu bringen und eine Wandlung vom „Volkskundemuseum“ zum „Stadt- und Regionalmuseum“ zu präsentieren.
Fritz Röhnisch und Erna Taege-Röhnisch legten 1957 die Basis der Museumssammlung. Ihr Ansatz prägt noch heute den Sammlungsbestand.
Das Prenzlauer Tor wurde unter der Prämisse saniert, den Übergangsbereich von Stadt und Umland sichtbar werden zu lassen. Der Ort als Durchgang und Übergang wird in der Architektur und der Ausstellung erlebbar.

Adresse

Museum für Stadtgeschichte Templin
Prenzlauer Tor
17268 Templin

Telefon: (039 87) 200 05 26
Fax: (039 87) 203 01 04

museum(at)templin.de

www.museum-templin.de

 

Öffnungszeiten

Mai bis September
Di bis Fr 10–17 Uhr
Sa/So 13–17 Uhr

Oktober bis April
Di bis Fr 10–16 Uhr
Sa/So 13–15 Uhr

Eintrittspreise

Erwachsene

2,00 €

Kinder
ab 6 Jahre

1,00 €